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30/03/20

Ich schreibe um zu Vergessen
Und vergesse um zu zu überleben.

Die Worte geistern schon seit Wochen in meinem Kopf rum. Was sie in ihrer Quintessenz bedeuten. Was sie über mich aussagen, über meine derzeitige Situation. In der sich gute Laune mit tiefer Melancholie abwechselt. Ich begreife einiges, aber es entzieht sich sofort wieder meiner Wahrnehmung, sodass ich wenn ich tiefer dringe sofort von Verwirrung umnebelt bin. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als mich aufs Positive zu konzentrieren. 

Ich bin endlich aus meinem Paniknebel/Panikaura entkommen. Sie verhält sich so in etwa wie ein schwarzes Loch. Es verschlingt einfach alles und es gibt keine Fluchtmöglichkeit. Ich habe mich leise und still gefragt, ob es Überreste von früher sind und ob ich damals auch eine so allumfassende Angst/Panik gefühlt/gespürt habe. Und wenn ja, wohin wurde es abgespalten? 
Ich weiß, dass ich seit Jahren mehrheitlich Flucht-Träume habe, also in denen ich vor etwas oder jemanden weglaufe, mal mehr mal weniger stark ausgeprägt (und mir bewusst). Natürlich kommen auch andere Themen drin vor, die dann phasenweise verarbeitet werden müssen (von äußeren Einflüssen). Oder ich träume von meiner Familie, was dann schon direkt in die Albtraum-Kategorie fällt. Instant. Und ich weiß nicht, ob es normal ist, aber ich kann mich auch längere Zeit nach dem Aufwachen daran erinnern und sie sind sehr lebhaft/echt. Was zur leichten Verarbeitung nicht beiträgt. 

Zwei Dinge noch:
- Gestern hatte ich win Fotoshooting, dabei sind echt gute Bilder entstanden. Was mich mehr als alles andere überrascht. Also eigentlich weiß ich, was für eine gute Qualität die Bilder der Bekannten haben (wir hatten schon mal das Vergnügen), aber dennoch. Und hey ho Josi: i know i am a pretty boi :)
- Ich habe endlich (nach langem Überlegen und hin und her) eine BT Tastatur. Was das Schreiben über mein iPad erleichtert. Wobei ich natürlich auch das touchscreen-schreiben wertschätze, aber dann nur über mein Handy (Ich habe meine Facharbeit dennoch auf meinem iPad geschrieben, was viele überrascht). 

Let us go into the depths of the human psyche. Okay, just in mine.
As y´ all know I’ve been in a relationship for quite some time, since July 19. And yeah, i know myself. I’m a really bad relationship-keeper. It’s way easier to be single. I’m such a mess with things like this. I’m happy about all my friends. Aber es ist nochmal was anderes in einer romantischen Beziehung zu sein. 
Okay, Kern meiner Rede: Ich will in keiner Beziehung mehr sein. Ich will frei wie ein Vogel sein. Und ja, ich weiß, dass ich eigentlich nur in den höchsten Tönen geschwärmt habe. Aber hey, wo kämen wir hin, wenn sich das nicht plötzlich ändern würde. lol. Usually melde ich mich täglich/alle zwei Tage mal, bzw. mein Freund antwortet dann mal. Aber weder er noch ich, haben geschrieben. Okay, wir haben auch die letzten anderthalb Wochen aufeinander gehockt (von meiner Seite auch nur mit zwei „Ich-will-Schluss-machen“-Impulsen). Und it’s kinda relaxing not to write. Like... i can live my life and chill my ass. I don‘t know. It’s confusing and I’m not sure if i break up. Irgendwie will ich, irgendwie auch nicht. So nach dem Motto: „Brauche ich die Tischlampe noch?“ und ja, das klingt hart, aber es ist die Wahrheit. 

Ich habe morgen ein Erstgespräch bei einem Therapeuten (männlich, ich bin ja mal gespannt. Normalerweise sind sie weiblich bei mir). Ich hoffe, dass das klappt. Ich brauche so etwas sehr dringend. Auch wenn ich erst seit Dezember ohne Thera bin. Es fühlt sich sehr viel länger an. 

Ich wünsche euch ne schöne Woche. 
Tipp zum Schluss und Weisheitsspruch der mir letztens beim Fahrrad fahren eingefallen ist: Physisch neue Wege zu erkunden (durch Joggen/Radfahren), hilft bei psychischen Wegen. I guess...

XO Louis

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