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14/11/24

 Mich gibt’s noch, oder so ähnlich. 

Einiges wurde in der aktuellen Stadt zu Ende gebracht. Ausbildung. Beziehungen. 

Jetzt geht’s für mich in die nächste Stadt. Oder wieder zurück, je nachdem wie man es betrachtet. 

Einige Gedanken kommen da wieder hoch, Erinnerungen gleich dazu. 

Ich muss mich zum Teil wieder vermehrt aktiv damit auseinandersetzen, mich abzugrenzen. 

Von den Erinnerungen, von dem ich, dass ich damals war. Ich bin jetzt älter, anders, erwachsener. Mehr ich. 

Ich bin nicht mehr dieselbe Person und doch … die Erinnerungen kleben ja doch an mir und sind da und haben mich geformt. 

Hilft auch nicht, dass ich ziemlich nah an den alten Stadtteil gezogen bin. War keine aktive Entscheidung. Und auch keine, auf die ich aktiv stolz bin. 

Naja, die Wohnung ist gut und ich kann mich auch in den östlichen Teil orientieren, da war ich noch nie. 

Aber zurück zu kommen hat auch Vorteile. Es fühlt sich alles wieder familiär an, bekannt. Freunde leben da. Und auch viele unbekannte Menschen. 

Die erste Zeit hab ich mich ziemlich einsam gefühlt, weil die pseudo Pläne, die man so macht, nicht aufgegangen sind. Freunde hatten nicht so Zeit, wie sie gesagt haben. Da ist doch große Wohnung plötzlich größer und einsamer. Der Platz für die Freunde unausgefüllt. 

Also rein in die Apps um Leute kennenzulernen. Ich bin da nicht so erfolgreich mit, aber manche bleiben ja hängen auf einen. 

Das Pendeln macht zusätzlich noch Stress. Die Arbeit kein Bock und so weiter und so fort. Die neue Arbeitsstelle war auch eher Verzweiflung und keine aktiv tolle Situation. Mal schauen wie lange ich das durchhalte. Bin da ja eher schwach. Beziehungsweise nein, ich habe zu viel in der Vergangenheit einfach „ausgehalten“ und „ertragen“, dass es mir das einfach nicht mehr wert ist. Ich bin nicht hier, um Sachen auszuhalten. Ich sollte sie genießen. 

Ansonsten laufen Sachen ja auch gut. 

Das SGBB macht mir meine Existenz leichter, auch wenn viele nicht 100% zufrieden sind. Sollen sie sein, ich bin glücklich. Ich nähere mich meinem 1 jährigen Jubiläum  und bin auf der Ebene immer mehr mit mir im reinen. 

Ich hab mittlerweile mehr Pflanzen als Quadratmeter und auch das ist toll. 

Ich mach erwachsenen Dinge und das auch noch erfolgreich und bin auch darauf stolz. 

Irgendwie schaffe ich alles. Und das erstaunt mich echt. Vor zwei, drei Jahren hätte ich es mir ohne meine Betreuerin nicht vorstellen können. I’ve came a long way since. 

Alles fällt so in seinen Platz. Jetzt brauche ich auch nur einen zufriedenstellenden Job. 

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