Ist es sowohl ethisch als auch moralisch vertretbar, wenn man für seine Ziele, androgyn auszusehen, das Sein von Transsexualität vorschützt, was zumindest nicht komplett gelogen ist.
Wir wundern uns, warum wir nicht als Zwitter geboren wurden. Oder vielleicht wurde es der Körper und unsere Familie hat es uns verschwiegen, was niemanden wundern würde.
Oder wollen wir nur der Toten Schwester entfliehen, die uns so anhängt. Und für die wir nur ein mickriger Ersatz für alle sind. Wir, das ständig Totgesagte Kind. Wir, die wir mit unserem Überlebenswillen alle überraschen. Wir, von der nichts erwartet wurde, außer Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid zu verarbeiten. Wir, die wir trotz allem zu viel waren. Wir, die wir mit unserem Sein nicht genügend waren. Nicht wie die tote Schwester. Nicht so liebenswert. Nicht so wert geliebt zu werden.
Wir, die wir es allen zeigen wollen, welche tollen Fähigkeiten wir besitzen. Wie clever wir sind. Wie kreativ. Wie liebensWERT.
WIR, DIE WIR KEINE FAMLILIÄRE BEZIEHUNG ZUR FAMILIE AUFBAUEN KONNTEN UND SIE SOMIT FREMDE UND IM BESTEN FALLE FREUNDE/BEKANNTE WURDEN.
Meine Erzeugerin wurde das nervige Kind, auf das wir aufpassen sollten. Die Tante nur eine weitere lästige Person, die uns Vorschriften aufbrummt. Die Oma nur eine weitere Person für den Intellektuellen Austausch. Der Bruder nur eine fremde Person, die mit seinem wechselhaften Charakter unberechenbar ist. Und der Vater nur eine blasse Erinnerung, zu der keinerlei Regung vorhanden ist.
Wer sind wir in diesem Geflecht?
XO Louis
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