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10/02/20

Ich sortiere aus. 
Verkaufe, verschenke, Spende. 
Es fühlt sich gut an. Zeug, welches man, wenn man ehrlich zu sich ist, nicht braucht, los zu werden. Klamotten, Bücher, Krimskrams. Es an gemeinnützige Organisationen zu spenden, ist für mich ein Weg, meinem Karma ein paar Pluspunkte zu geben. Dass es meinen Kauf bei H&M nicht gut mach, weiß ich. Dass es meine (Aus-)Nutzlebensweise nicht gut macht/aufwiegt, weiß ich. Aber ich will meinen Teil tun. Und das bedeutet eben auch, dass ich zwar diese Schuhe haben will (weil lol ich hab nur ein weiteres Paar was ich trage und Wanderschuhe sind echt cool), aber es mir nicht holen werde. 
Aber der Schuh wurde schon produziert, was macht es schlimmer, wenn du halt derjenige bist, der sie sich holt? 
Ein Gedanke, der mich umhertreibt. Wobei es da ja auch eher ums Gütermarktgleichgewicht geht. 

Am liebsten würde ich mich von so 90% meiner Sachen trennen. Aber einige Sachen haben einfach ihre Bedeutung für mich (wie meine Memoiren Box). Oder meine Kunst Sachen. Etc. Und gosh, ich hasse das an mir und gleichzeitig will ich es auch nicht anders machen. Ich wünschte, ich wäre ein besserer Minimalist. Aber hmmm, klappt irgendwie (noch) nicht. Okay, gleichzeitig eine Lüge/Ausrede die ich seit ein paar Jahren (3 oder 4?) vor mir herschiebe.


Wish ya all a good week 
Louis

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