Ich hab endlich eine Wohnung gefunden, um aus der Jugendhilfe zu ziehen. Nach 4 1/2 Jahren. Mit 21 Jahren.
Ich fühle mich etwas .. Unfähig, dass ich so lange gebraucht habe, gleichzeitig möchte ich mich selber nicht dafür verurteilen.
Wenn alles gut läuft, beende ich dieses Jahr meine soz.päd. Assistenten Ausbildung, um dann weiter mit dem Erzieher zu machen. Die schulischen Noten stimmen alle, nur die Praxis macht mir Angst. Ich finde es unglaublich schwer, mit Krippenkindern zu arbeiten. Geschweige denn Kindergartenkinder. Mit letzteren kann ich absolut keine vernünftige, längere Unterhaltung führen. Mit erstem geht es irgendwie. Ich will endlich anfangen mit Jugendlichen und Erwachsenen zu arbeiten. Mit denen kann ich gute (je nachdem wie gut meine Social skills zu dem Zeitpunkt sind) Unterhaltungen führen, welche auch länger als 5 Minuten dauern und nicht nur aus zustimmenden Lauten bestehen.
Meine ambulante Therapie läuft auch bald aus, da ich mein Stundenkontinuum komplett ausgenutzt habe. Es stresst mich etwas, da ich, auch wenn ich nicht über meine richtigen Probleme sprechen kann, es trotzdem brauche, über die alltäglichen zu reden, welche ja dann doch irgendwie die „richtigen“ ankratzen.
Einige meiner Beziehungen (platonisch) sind gerade am wegfallen und irgendwie… tut es weh aber gleichzeitig auch ist es mir auch sooo egal, weil ich die Menschen eh schon emotional gesplittet habe. So sind sie nicht mehr als nervige Überbleibsel einer längst vergangenen Zeit. Wiederum andere haben mich so sehr getriggert, dass ich sie aus meinem Selbstschutz heraus abgestoßen habe.
Ich hatte irgendwann meinen 6, Pardon 7 jährigen Blogger-Geburtstag, aber wie das heute so ist, ist eh niemand mehr so richtig da. Was soll’s, ich werde versuchen es nicht als weitere Blog-Le*che verkümmern zu lassen.
XO S
Es ist so schön, immer mal wieder von dir zu lesen! ❤️
AntwortenLöschendanke! Es freut mich immer wieder zu sehen, dass Leute noch mitlesen und da sind :)
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