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Cogito ergo sum

Ich denke, also bin ich. 
Aber muss man nicht erst sein, um zu denken?

Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass ich nur ein denkender Organismus ohne wirkliche Verbindung zu meiner menschlichen Hülle bin. Dass ich nur eine Seele bin und mich in dem Leib-Seele Problem wiederfinde, vorausgesetzt ich finde mich. 
Mahnmal gehe ich auch in mir und meinem Kopf verloren. Dann sehe ich nur plötzlich einen Arm/Arme und frage mich, wem sie gehören. Bis dann der Realisationsmoment einsetzt, in dem ich merken, dass es meiner ist und mein Pullover leuchtende Farben hat, beziehungsweise die einzelne Farbe sehr intensiv ist. 
Ich bin (in) meinem Körper fremd und frage mich, wo der Ausgang in die Realität ist. Ich will nicht glauben, dass das hier echt ist. Das wäre schrecklich. Gefangen zwischen hier und jetzt. Gefangen zwischen Körper und Nicht-Körper. Da und gleichzeitig nicht. 

Oh und lord have mercy. Meine Paranoia und mein fehlender Glaube an die Menschheit.
Wenn jemand meinen Mord planen würde, würde mich das Recht herzlich wenig wundern. Es wäre vielmehr eine Bestätigung meiner These. Tatsächlich hat es mich längere Zeit gekostet, um wirklich zu erkennen, dass ich Menschen prinzipiell misstraue und ihnen generell alles zutraue (auch eine Form von Trauen). 
Ich bin natürlich keiner dieser Menschen, die sich in ihren Zimmern verkriechen und sich Alu-Hütte aufziehen. Oder total irre alles um sich herum mit einem wirren Blick anschauen und die ganze Zeit gefühlt auf Zack sind. Ich bin eher die ruhige Variante davon. Lol. 🤷🏼‍♀️ Wir werden drüber hinweg kommen. 

XO Amissa 

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